Feldtest/ Ergometertest

 

Feldtest



Hierbei werden jeweils 3 Runden auf der Tartanbahn mit einer konstanten Geschwindigkeit zurückgelegt. Die Geschwindigkeit wird dabei durch ein akustisches Signal gesteuert. Nach jeder Blutabnahme wird die Laufgeschwindigkeit gesteigert.

Auf der Bahn werden in gleichen Abständen Pylone platziert, diese dienen zur Orientierung. Der Sportler soll seine Laufgeschwindigkeit dem Signal so anpassen, dass er zwischen zwei Signaltönen die Distanz zwischen zwei Pylonen zurücklegt.

Ein Feldtest hat gegenüber einer Leistungsdiagnostik im Labor (Ergometertest) den Vorteil, dass keine Umstellungsprobleme entstehen und die Ergebnisse 1:1 in das Training übernommen werden können.


Dies wird bei einem Feldtest z.B. für Nordic-Walker oder Ski-Langläufer gefordert.



Ergometertest



Bei einem Ergometertest wird die Belastung vom jeweiligen Testgerät vorgegeben. (Beim Laufband durch die Geschwindigkeit, beim Fahrradergometer durch die Wattzahl). Der Sportler muss sich nicht auf ein akustisches Signal oder das Erbringen einer Laufgeschwindigkeit konzentrieren.


Der Ergometertest hat den Vorteil, dass die Umgebungsbedingungen immer gleich sind, weil der Test in einem Raum durchgeführt wird. Der Test wird daher nicht durch äußere Bedingungen beeinflusst.

Zudem ist es möglich, einen Retest zur Trainingssteuerung und zur Bestimmung der Leistungsentwicklung unter nahezu identischen Bedingungen durchzuführen.

In einigen Sportarten jedoch wie dem Skifahren, dem Langlauf, dem Nordic -Walking oder dem Inline-Skaten, in welchen das eigene Sportgerät benötigt wird, ist ein Feldtest die effektivere Methode.